Monat: Dezember 2017

nachtgedanken

und was mache ich hier eigentlich. schon wieder alles an den nagel hängen. für ein wenig leben. aber. das leben. als supernova. reise durch die nacht.

wie man das sagen kann. je t’aime. und nicht gelogen, aber. das unaussprechliche in worte gießen, aber es geht immer was daneben, es ist immer zu wenig. (mehr …)

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parachucks

[ … und so liege ich also in der nacht und schaue aus dem fenster über die straße, über die stadt, wie sie so daliegt, vollgefressen und friedlich und blau, und in meiner nase der duft von febreze wie in schlechten hotels, das fenster offen, weil man es sonst nicht aushält,
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urlaubsreif

der mauszeiger zittert ein wenig: alle bezahlbaren flüge schon weg. parker argumentiert, er und der androide seien im all als hauptfiguren ja wohl weit höheren belastungen ausgesetzt als ich im schreibsessel, kaffee und kekse in reichweite. mit einer eleganten handbewegung bucht er drei wochen la gomera auf meine kreditkarte.

dinslaken, 7:52

a day in the life | wie kalt sich das eisen in seiner hand anfühlte. er strich die glatte struktur entlang, ertastete die riefen, geschichten, eingeschrieben in die landschaft der rillen und sicken, damals, vor langer zeit, als.

als er noch nicht. also hier, in diesem. wo er nicht hingehörte, eigentlich. die tage grau ins land zogen, nacheinander, ineinander, übereinander. (mehr …)

schreiben oder sterben.

oder sterben und schreiben oder alles auf einmal oder nichts
du sagst geh mach leb doch mal nur einmal jetzt und nicht später
ich sag ja eigentlich nichts mehr denn wie geht denn das nochmal
das leben das sterben und das dazwischen