star

quadrant, naja, egal.

am schlimmsten war die dienstagsmüdigkeit.

es war oft dienstag im weltall. an sonntagen hörte er scriabin oder die alten mclaughlin-platten. putzte sich heraus, und ab und an hatte er tags zuvor eine fensterscheibe geschafft, nippte dann am tee, blickte auf supernovae und schwarze einöde.

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guitars

quadrant 21/5b, 8:12

memorandum | die luft in der raumstation schmeckt metallisch. gasleitungen zischen leise. die autokorrektur hält position.

niemand schaut aus dem fenster, sieht das gelbe raumschiff langsam vom perimeter des bekannten raums näherkommen. periskop, pulsierende beleuchtung. andocken. die automatische schleuse öffnet; vier bunt uniformierte gestalten und ein distinguierter älterer herr mit bandmaschine unter dem arm schauen sich um. nur eine handgeschriebene abwesenheitsnotiz, urlaub bis. „quadrant 21/5b, 8:12“ weiterlesen

kapillaren

every city by the sea had fallen
in love with you–
i hear their church bells
from the beach.

und ich stehe am ufer, wind im haar, draußen die offene see, hinter mir die grabsteine, wie viele sind wohl da draußen geblieben, wie mag es ihnen gehen, sie haben ihre stadt auf den meeresgrund gebaut, unwissentlich, die große flut hatte die torflinse unterspült. ab und an, in manchen nächten, tauchen sie auf. „kapillaren“ weiterlesen

la nuit

on n’entend que des bruissements moléculaires. ce qu’il y avait eu n’est pas là, n’aura jamais. les formes imaginaires font des théâtres d’ombres calmes, immobiles. c’est l’heure silencieux, inexistante que vous redoutez. les portes s’ouvrent lentement.